Über uns

GOTT ZUR EHR,DEM NÄCHSTEN ZU WEHR.
VON DER WERKSWEHR ZUM HELFER FÜR ALLE.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Osberghausen sind im Gemeindegebiet nicht nur für die Bekämpfung von Bränden zuständig, sondern auch für technische Hilfeleistungen aller Art. Daneben zählen Prävention, Brandschutzerziehung in Kindertagesstätten und Grundschulen sowie der Vorbeugende Brandschutz zu ihren Aufgaben. Die Löschgruppe Osberghausen gehört zur Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Engelskirchen. Gemeinsam mit dem Löschzug Ründeroth bilden wir den Zug 2 der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Engelskirchen

Die Geschichte

Von der Werkswehr zum Helfer für alle. Rund um die Uhr und das 365 Tage im Jahr sorgen wir für die Sicherheit aller Einwohner in Osberghausen und auch im Gemeindegebiet,doch das war nicht immer so.Bereits im Jahr 1925 wurde eine Feuerwehr in Osberghausen erwähnt,es handelte sich hierbei um eine Werkfeuerwehr mit 40 Mitgliedern. Die Bestrebung der Mitglieder ging dahin,auch als offizielle Feuerwehr anerkannt zu werden.

GRÜNDUNG DER FEUERWEHR OSBERGHAUSEN

Bereits im Jahr 1925 wurde eine Feuerwehr
in Osberghausen erwähnt,es handelte sich hierbei
um eine Werkfeuerwehr mit 40 Mitgliedern. Nach einem teils schwierigen Gang durch die Instanzen, erfolgte am 23.05.1927 die amtliche Anerkennung durch die zuständigen Behörden. Dies ist das offizielle Gründungsdatum der Freiwilligen Feuerwehr in Osberghausen. Mit der Anerkennung als Feuerwehr wurden durch den damaligen Keisbrandmeister Auflagen erhoben, die die Löschgruppe schnellstmöglich zu erfüllen hatte.

1927

DAS ERSTE "GERÄTEHAUS"

SOMMER 1927In Ermangelung einer eigenen Unterkunft wurden die wenigen bereits vorhandenen Gerätschaften in einem Fabrikraum der Firma Baldus im Dorf untergebracht. Dazu gehörte unter anderem die im Juli 1927 angeschaffte Saug – & Druckspritze mit dazugehörigen 150m Schlauchmaterial auf einem eigenen Schlauchwagen.

DER UMZUG IN DIE JAHNSTRASSE

Die übergeordneten Stellen verlangten den Bau eines eigenen Gerätehauses und die Erweiterung der persönlichen und sonstigen Ausrüstung. Nach und nach wurde die geforderte Ausrüstung vervollständigt und schließlich der neu gebaute Steigerturm an der Jahnstraße bezogen. Der Löschgruppe Osberghausen stand somit erstmal eine den damaligen Anforderungen genügende und moderne Unterkunft zur Verfügung.

1930

In den folgenden Jahren verbesserte sich die Ausrüstung und durch intensive Schulung und Übung auch der Ausbildungsstand der Kameraden.
Einen tiefen Einschnitt brachte der Ausbruch des zweiten Weltkrieges Viele Mitglieder der Feuerwehr Osberghausen wurden in den Jahren des Krieges zum Kriegsdienst herangezogen. Dies hatte die Folge,dass die Einsatzkraft sehr geschwächt wurde. Nur durch teilweise auch Dienstverpflichtete Männer gelang es, in Verbindung mit vielen Ausbildungs- und Übungsstunden, die Schlagkraft der Wehr zu erhalten und den Feuerschutz sicherzustellen. Mit dem Ende des Krieges begann auch für die Löschgruppe eine Zeit des Aufbruchs und ein Neuanfang.

DER ZWEITE WELTKRIEG - AUFBRUCH UND NEUANFANG

NACH 1945.


Mit viel Eifer wurde der Dienst fortgeführt und schon bald hatte die Wehr ihre alte Schlagkraft und Einsatzfreude zurück.Der Fortschritt der Technik machte natürlich auch vor der Feuerwehr nicht Halt. Im Mai 1954 konnte endlich ein Fahrzeug, Typ Jeep, als Mannschaftswagen angeschafft werden. Dieses Fahrzeug diente auch als Zugmaschine für den Tragkraftspitzenanhänger, auf dem die gesamte feuerwehrtechnische Beladung verlastet war. Jetzt konnte man die Einsatzstellen schneller erreichen und natürlich auch effektiver Hilfe leisten. Dieses Fahrzeug tat der Löschgruppe bis ins Jahr 1962 gute Dienste.

DER FORTSCHRITT GEHT WEITER...

In Jahr 1962 konnte ein Tragkraftspitzenfahrzeug ( TSF ) mit eingeschobener Pumpe angeschafft werden. Mannschaft und Gerät befanden sich nun auf einem Fahrzeug , was die Schlagkraft der Löschgruppe wiederum erhöhte. Durch die Beschaffung des neuen TSF und einem Personalzuwachs wurde die Unterkunft im Steigerturm zu klein. Nach langen Diskussionen und Gesprächen mit den Vertretern der Gemeinde Bielstein wurde auf Kosten der Gemeinde eine neue Doppelgarage an der Jahnstrasse errichtet. 

Am 11.05.1967 konnte die Löschgruppe die neue Unterkunft beziehen.

MAI 1964. Die Mannschaft und die Technik waren bis zum Jahr 1964 auf einem guten Stand der Zeit

SCHULUNGSRÄUME WERDEN BENÖTIGT
Den Verantwortlichen wurden bereits nach kurzer Zeit klar, dass die Unterkunft nicht ausreichend sein würde. Die Anforderungen an die Feuerwehren wuchsen von Jahr zu Jahr und immer neues Gerät musste angeschafft werden. Aber auch die Anforderungen an die Einsatzkräfte wurden immer größer und um dem gerecht zu werden, mussten auch am Standort Schulungen durchgeführt werden. Um dies zu gewährleisten benötigte die Löschgruppe dringend einen eigenen Schulungsraum, um die Ausbildung sicherzustellen.

JULI 1969 Durch die kommunale Neugliederung, die am 01.07.69 in Kraft trat, wurde die Löschgruppe Osberghausen der Gemeindefeuerwehr Ründeroth zugeteilt. Rat und Verwaltung der Gemeinde Ründeroth unterstützten die Wehr bei der Suche nach einem geeigneten Schulungsraum, sodass bereits im März 1970 ein Klassenraum der ehemaligen Gemeinschaftsschule in Osberghausen als Schulungsraum genutzt werden konnte. Als großer Nachteil erwies sich die räumliche Trennung zwischen Fahrzeugstandort und Schulungsraum.
Im Frühjahr 1971 wurde daraufhin mit dem Bau einer Garage unter der alten Schule begonnen und am 05.02.1972 konnte die neue Fahrzeughalle bezogen werden.Aber noch ein weiterer Wunsch der Löschgruppe erfüllte sich in diesem Jahr. Am 20.11.1972 wurde ein neues Tragkraftspitzenfahrzeug übernommen, hierbei handelte es sich um einen Ford Transit mit eingeschobener TS 8/8.

DAS ZWEITE FAHRZEUGE im NOVEMBER 1971

Durch großzügige Spenden der Ortsbevölkerung und aus eigenen Mitteln konnte im Jahre 1975 ein VW – Variant als Mannschaftstransportwagen angeschafft werden. 

Die Löschgruppe Osberghausen war nun erstmals im Besitz zweier Fahrzeuge und somit noch besser in der Lage, den Feuerschutz in ihrem Brandbezirk sicherzustellen.

Im Jahre 1977 konnten wir auf 50 Jahre Löschgruppe Osberghausen zurückblicken. Dieser Anlass wurde am 11. und 12. Juni 1977 gebührend gefeiert. Am 11.06.77 fand in der Turnhalle Osberghausen ein Festkommers statt, bei dem zahlreiche Gäste ihre Glückwünsche aussprachen. 

Am darauffolgenden Tag fand unter großer Anteilnahme der Ortsbevölkerung ein musikalischer Frühschoppen statt, bei dem die Gemeindewehr ihre Leistungskraft bei verschiedenen Schauübungen unter Beweis stellte.

Nachdem die erforderlichen Bauzeichnungen und die Baugenehmigung vorlagen, konnte Anfang April 1980 mit den Vorarbeiten begonnen werden. Vom 08.04. bis 10.04 1980 wurden die Ausschachtungsarbeiten durch die Gemeinde vorgenommen. Nun war der Einsatz der Löschgruppe gefragt. In Eigenleistung wurde die Garage gebaut und die notwendigen Installationsarbeiten durchgeführt. 

Die Arbeiten verliefen zügig und bereits am 1. Mai konnte Richtfest gefeiert werden.

Am 29.05.1980 konnte die neue Doppelgarage der Bevölkerung bei einer Einweihungsfeier vorgestellt werden. Nach Anbringung des Außenputzes wurde die Garage im Juli 1980 fertig gestellt und sollte der Löschgruppe lange Jahre gute Dienste leisten.
Durch die neue Fahrzeughalle konnte endlich die dringend erforderliche Ersatzbeschaffung für den VW – Variant erfolgen. Aufgrund seines Alters und der bisherigen Unterbringung war diese unumgänglich geworden. Durch großzügige Spenden der ansässigen Industrie, Geschäftsleuten und der Bevölkerung konnte ein VW – LT angeschafft werden, der am 19.10.1980 in den Dienst der Löschgruppe gestellt wurde.
In den folgenden Jahren wurde der Fahrzeugbestand durch den Kauf eines Anhängers zum Transport von Ausrüstung komplettiert.

Das Jahr 1985 begann für die Feuerwehr Engelskirchen mit einem traurigen Ereignis. Am 19.01.85 verstarb der allseits beliebte Gemeindebrandmeister Karl Remmel plötzlich und unerwartet. Der neue Gemeindebrandmeister kam aus den Reihen der Löschgruppe Osberghausen, im Juni 1985 übernahm unser Löschgruppenführer Günter Stracke dieses Amt.

Die politische Entwicklung Ende der 80er und Anfang der 90er-Jahre betraf auch die Löschgruppe Osberghausen. Bedingt durch den Zusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion und der daraus resultierenden steigenden Zahl der Aus- und Übersiedler, sowie die steigende Zahl der Asylbewerber aus anderen Ländern, war auch die Gemeinde Engelskirchen verpflichtet, diese Menschen aufzunehmen. Die alte Schule wurde umgebaut und diente nun auch als Wohnheim. Auf Bitten der ehemaligen stellvertretenden Bürgermeisterin, Frau Margret Vierbaum, nahmen wir 1990 die Mitglieder der Altentagesstätte in unserem Schulungsraum auf, da der bisherige Treffpunkt dem Umbau zum Opfer fiel.

1993 musste der VW – LT ersetzt werden und nur durch großzügige Spenden der Bevölkerung, des Handwerks und der Industrie, sowie aus eigenen Mitteln konnte ein neuer VW – LT zum Preis von DM 38000,- gekauft werden.
Aber auch das TSF musste dringend ausgewechselt werden, da es den Anforderungen nicht mehr gerecht wurde und bereits über 20 Jahre alt war. Die Freude war groß, als im Herbst 1994 der Bewilligungsbescheid für den Kauf eines Löschgruppenfahrzeuges ( LF 8/6 ) eintraf.

Nach Vorführungen von verschiedenen Fahrzeuganbietern und Gesprächen mit Rat und Verwaltung konnte 1995 das Fahrzeug bei der Firma Schlingmann bestellt werden.

Dem Jahr 1996 sah man erwartungsvoll entgegen und im April war es endlich soweit, das Fahrzeug war fertig und konnte abgeholt werden. Bevor das Fahrzeug aber an seinen neuen Standort geholt werden konnte, musste nochmals kräftig zugepackt werden. Bereits bei den Vorführungen der verschiedenen Fahrzeuge erwies sich die bisherige Einfahrt als ungenügend. In Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Bauhofes der Gemeinde Engelskirchen wurden Einfahrt und Vorplatz am Gerätehaus so gestaltet, dass Ein- und Ausfahrt mit dem neuen Fahrzeug problemlos sein würden. 

Nun konnte endlich eine Abordnung der Löschgruppe das neue Fahrzeug bei der Firma Schlingmann in Dissen in Empfang nehmen. Es handelte sich um einen LF 8/6 auf Mercedes – Fahrgestell im Gesamtwert von 280.000,- DM. Unter anderem sind auf diesem Fahrzeug ein Wassertank mit 600 Litern Inhalt , eine Feuerlöschkreiselpumpe, Schnellangriff, Notstromaggregat und hydraulisches Rettungsgerät eingebaut. Mit diesem Fahrzeug wurde die für eine Löschgruppe optimale Ausstattung erreicht. Am 01.05.1996 wurde es der Löschgruppe offiziell übergeben und in Dienst gestellt.
Aber ein anderes Problem tat sich auf, das Gerätehaus in Osberghausen entsprach in Punkt Unterbringung von Mannschaft und Material keiner geltenden Norm mehr. Die Stellfläche der Fahrzeuge und die Tore widersprachen den geltenden Unfallverhütungsvorschriften und so musste ein Neubau beantragt werden. Nachdem der Bewilligungsbescheid vorlag und ein Entwurf des neuen Hauses in Zusammenarbeit mit dem Architekten Herrn Lang, und dem Leiter Hochbauamt Herrn Advena erstellt wurde, konnte im Dezember 1996 der Bauantrag gestellt werden. Dennoch sollte noch einige Zeit bis zum Beginn der Bauarbeiten vergehen, da sich zwischen den eingeplanten Kosten und den tatsächlichen Kosten nach der erfolgten Ausschreibung eine Differenz ergab. Die Löschgruppe erklärte sich daraufhin bereit, verschiedene Arbeiten in Eigenleistung und aus eigenen Mitteln zu erbringen.
Nun konnten die Arbeiten endlich starten und im Mai 1999 wurde mit den Ausschachtungsarbeiten begonnen. Nachdem der Rohbau stand wartete im Oktober die erste große Eigenleistung auf die Löschgruppe. In Zusammenarbeit mit den Kameraden der Löschgruppe Loope ( insbesondere dem Löschgruppenführer Peter Langenstroer ) wurde die Dacheindeckung und alle dazu gehörenden Arbeiten durchgeführt. Im Anschluss daran folgten der komplette Innenanstrich im Untergeschoss, die gesamte Elektroinstallation sowie die Verlegung des Holzfußbodens im Schulungsraum. Ebenso wurde die Holzverkleidung am Anbau angebracht und gestrichen.
Nachdem die Hauptarbeiten erledigt waren, konnte die Löschgruppe im Rahmen der Septemberübung am 03.09.1999 endlich ins neue Gerätehaus umziehen.
Die Einweihung konnte am 29.04.2001 unter großer Beteiligung der Ortsbevölkerung und befreundeter Feuerwehren gefeiert werden. Eine besondere Überraschung hielten die Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung für die Löschgruppe bereit. Sie überreichten ein Feuerwehremblem und brachten es an der Giebelwand an.

DIE EINWEIHUNG DES GERÄTEHAUSES

Aber auch ohne Großereignisse, auf die wir in den letzten 75 Jahren in großer Zahl zurückblicken konnten, gibt es im normalen Feuerwehrjahr viel zu tun. Neben den ständig wachsenden Anforderungen, denen wir durch Schulungen, Übungen und den Besuch von Lehrgängen gerecht zu werden hoffen, gibt es regelmäßige Termine, die von uns gerne wahrgenommen werden. Hierzu gehört seit nunmehr 20 Jahren die erfolgreiche Teilnahme am Leistungsnachweis der Feuerwehren des Oberbergischen Kreises in Eckenhagen.

Zum Schluss möchten wir Danke sagen.

Unser besonderer Dank gilt der Bevölkerung von Osberghausen. Wie man aus dem Rückblick entnehmen kann, waren viele Anschaffungen der Wehr nur durch ihre großzügigen Spenden möglich. Hierbei handelt es sich nicht nur um die Beschaffung von Fahrzeugen oder den Bau von Unterkünften. Auch viele andere Ausrüstungsgegenstände konnten nur durch ihre Spenden angeschafft werden, hier für möchten wir uns nochmals recht herzlich bedanken. Unser weiterer Dank gilt dem Rat und der Verwaltung der Gemeinde Engelskirchen. Auch in schwierigen Zeiten fanden wir stets Gehör und es wurden Lösungen gefunden, die beide Seiten zufrieden stellten. Wir hoffen auch für die Zukunft auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Weiterhin bedanken wir uns bei unseren Familien, Ehefrauen und Freundinnen, die uns immer gehen lassen, wenn die Feuerwehr ruft. Sie zeigen stets Verständnis, auch wenn es manchmal vorkommt, dass wir mehr Zeit bei der Feuerwehr verbringen als zu Hause.

Die Mannschaft

Rainer Krimmel
Hauptbrandmeister

Einheitsführer

Jürgen Rössle
Hauptbrandmeister

stellv. Einheitsführer

Robin Kaltenbach
Brandmeister

stellv. Einheitsführer

Gerätewart

Atemschutzgerätewart

Jörg Assenheimer
Unterbrandmeister

Gerätewart

Robin Büscher
Oberfeuerwehrmann
Andreas Belobreijic
Feuerwehrmann
Kai KEttwig
Unterbrandmeister

Sicherheitsbeauftragter

Standortbeauftragter AbstuSi

Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit 

Dr. Jürgen Ley
Unterbrandmeister

Fachberater Strahlenschutz 

dennis Michael
Unterbrandmeister
Marcus Michael
Unterbrandmeister

Mitglied der FEL EK

Mitglied des IuK Stabs

Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit

Lars Rössle
Oberfeuerwehrmann
Nils Rössle
Brandmeister
Bianca Reimann
Anwärterin
Michael SChneider
Unterbrandmeister

Gerätewart

Max Schreiber
Hauptfeuerwehrmann
Thomas WErtmann
Unterbrandmeister
Leon WEise
Oberfeuerwehrmann
Lucas Weise
OBERFEUERWEHRMANN

PSU Helfer

Mannschaftssprecher

Vertrauensmann

Stephen Massanneck
Oberfeuerwehrmann
Jürgen wolf
Unterbrandmeister

Die Fahrzeuge

HILFELEISTUNGSLÖSCHGRUPPENFAHRZEUG - EIN ALLROUNDTALENT.

Löschgruppenfahrzeuge (LF) sind die universellen Arbeitstiere der Feuerwehr. Sie dienen vornehmlich der Brandbekämpfung, der Förderung von Wasser und dem Durchführen einer einfachen technischen Hilfeleistung. Die Besatzung besteht in der Regel aus einer Löschgruppe. Sie besitzen eine vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlösch-Kreiselpumpe (FP).
+ Funkrufname: EGK 3-HLF10-1
+ Fahrgestell: MB 8.14
+ Motorleistung: 100 kW
+ zul. Gesamtgewicht: 7,49 t
+ Aufbauhersteller: Schlingmann
+ Besatzung: 1/8 (9)
+ Baujahr: 1996
+ Pumpe: FP 8/8
+ Wassertank: 600 l
BESONDERE BELADUNG:
+ Dreiteilige Schiebleiter
+ Vierteilige Steckleiter
+ Stromgenerator 230/400 Volt 5-KVA
+ Lichtmast
+ Rettungssatz
+ 2 Motorkettensägen
+Schnellangriffseinrichtung
+ Umfeldbeleuchtung

MANNSCHAFTSTRANSPORTFAHRZEUG - Der kleine Logistiker

Das MTF dient vornehmlich zum Transport der Mannschaft. Im Besonderen ist in unserem MTF eine Aufnahme für einen Geräteschlitten eingebaut. Auf diesem ist unsere Tragkraftspritze TS verladen. Als Wechselsatz steht unser Geräteschlitten Strom/Licht zur Verfügung.
+ Funkrufname: EGK 3-MTF-1
+ Fahrgestell: MB Sprinter
+ Motorleistung: 97 kW
+ zul. Gesamtgewicht: 3,49 t
+ Aufbauhersteller: Schmitz
+ Besatzung: 1/8 (9)
+ Baujahr: 2005
BESONDERE BELADUNG:
+ TS 8/6
+ Vollständige Beladung zur Wasserförderung
+ 6 B-Schläuche
+ 4 A-Sauchschläuche mit Zubehör
+ Standrohr

DER MULTIFUNKTIONSANHÄNGER-
der Individualist

Unser Anhänger findet überwiegend Verwendung für den Transport unseres Schlauchbootes und anderer Gerätschaften wie z.B. Sandsäcke, Benzinkanister, Ölbindemittel usw. Desweiteren besitzen wir einen Geräteschlitten Strom/Licht der zusätzlich verladen werden kann.
+ Funkrufname: –
+ Fahrgestell: Zanh Offener Kasten Einachser
+ zul. Gesamtgewicht: 600 kg
+ Baujahr: 1995